Für Geschäftsführer und IT-Verantwortliche in KMU, die wissen wollen, was auf ihren SQL Servern wirklich los ist — bevor es jemand anders herausfindet.
Ihr SQL Server läuft. Buchungen kommen rein, Rechnungen raus, Berichte werden gedruckt. Solange das so ist, schaut niemand genauer hin. Das ist völlig verständlich — und genau das Problem.
Denn „läuft“ heißt nicht „läuft gesund“. Ein Server kann jahrelang produktiv sein und gleichzeitig strukturelle Schwächen mitschleppen, die irgendwann zum Vorfall werden: Backups, die nie getestet wurden. Datenbanken, die ohne Seitenprüfsumme arbeiten. Wartungspläne, die seit Jahren laufen, ohne dass jemand die Ergebnisse liest. Sicherheitslücken, die seit drei Cumulative Updates offen sind.
Der SQL-Server-Schnellcheck beantwortet eine einzige Frage: Auf welchem Boden stehen wir hier eigentlich?
Für wen das gedacht ist
Sie sind Geschäftsführer eines Unternehmens mit 20 bis 250 Mitarbeitern. Oder IT-Leiter, IT-Verantwortlicher, Controlling-Leiter mit IT-Hut. Sie haben mindestens einen SQL Server im Haus — ob für Ihr ERP (Sage, Diamant, Dynamics, Datev, branchenspezifisch), für eine selbstentwickelte Anwendung oder als Backend einer Access-Lösung spielt keine Rolle.
Typische Anlässe, aus denen Kunden diesen Check buchen:
- Der bisherige IT-Dienstleister wird gewechselt, und Sie wollen wissen, was Sie übernehmen.
- Ein interner Wechsel im IT-Team steht an, und vorher soll eine neutrale Bestandsaufnahme her.
- Ihre Cyberversicherung, die Wirtschaftsprüfung oder ein Lieferantenfragebogen verlangt Aussagen zum Stand Ihrer Datenbank-Infrastruktur.
- Sie haben eine vage Unruhe — Performance-Klagen, gelegentliche Ausfälle, die niemand erklären kann.
- Der Server läuft nominell gut, und Sie wollen eine unabhängige Zweitmeinung, bevor Sie in eine neue Generation investieren.
Was geprüft wird
Der Check geht entlang eines etablierten Vorgehens durch rund zwölf Prüfbereiche. Kein Script-Zauber, sondern handwerkliche Arbeit mit den Community-Standard-Werkzeugen, die sich seit Jahren bewährt haben.
Konfiguration und Grundeinstellungen SQL-Server-Version, Cumulative-Update-Stand, Edition, Max-Server-Memory, TempDB-Konfiguration, Trace-Flags. Alles, was außerhalb der sinnvollen Standardwerte liegt, landet im Befund.
Datenbank-Integrität Seitenprüfsumme (PAGE_VERIFY), Recovery Model, Auto-Shrink, Auto-Close, letzte DBCC CHECKDB-Läufe, suspect_pages. Bei Bedarf ein vollständiger Integritätscheck in einem Wartungsfenster.
Backup und Wiederherstellbarkeit Laufen Backups tatsächlich? Wann war das letzte Full-Backup pro Datenbank? Gibt es Log-Backups bei FULL-Recovery? Sind die Backups extern gespeichert und — der entscheidende Punkt — wurde je ein Restore getestet?
Wartung Ist Ola Hallengrens Maintenance Solution installiert oder arbeiten Sie mit Bordmitteln? Laufen Index- und Statistik-Pflege regelmäßig? Gibt es eine History, die jemand tatsächlich liest?
Performance-Grundlagen Die größten Ressourcenfresser aus dem Plan Cache. Fehlende oder redundante Indizes. Verdächtige Wait Stats. Keine tiefe Performance-Analyse — aber eine belastbare Einschätzung, wo die dicksten Bretter hängen.
Sicherheit und Zugriff Aktiver sa-Account, BUILTIN\Administrators als sysadmin, veraltete Authentifizierungsmodi, fehlende Verschlüsselung. Plus: Gibt es SQL-Agent-Alerts für die Severity-Bereiche, die wirklich wichtig sind (17–25, Error 823/824/825)?
Fehlerprotokolle Durchsicht der SQL-Server-Error-Logs der letzten Monate auf 823/824/825, Dump-Threads, wiederkehrende Fehler. Oft stehen dort Dinge, die seit Monaten niemand gelesen hat.
Support-Status Lebenszyklus der SQL-Server-Version. Wann endet Mainstream-Support, wann Extended Support? Das ist keine Schikane, sondern ein planungsrelevanter Fakt — besonders bei SQL Server 2016 und 2017, die aktuell aus dem Support laufen.
Was Sie am Ende bekommen
Ein schriftlicher Befund, der für zwei Lesergruppen funktioniert: Geschäftsführung und interne IT.
Management Summary (eine Seite): Welche strukturellen Risiken bestehen? Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Welche drei Punkte gehören zuerst angefasst?
Technischer Teil: Pro Prüfbereich der Befund, die Bewertung (Ampel) und die konkrete Handlungsempfehlung. Rohe Tool-Ausgaben als Anhang, damit Ihre IT oder ein anderer Dienstleister direkt weiterarbeiten kann.
Telefonische Nachbesprechung: 30 Minuten, in denen offene Fragen geklärt werden. Dafür gibt es keine Extrarechnung.
Der Befund ist ausdrücklich unabhängig. Ich verkaufe keine Server, keine Lizenzen, keine Monitoring-Abos. Wenn der Check ergibt, dass alles im grünen Bereich ist, steht das genau so im Bericht.
Einmalig oder jährlich?
Einmaliger Check — für die Bestandsaufnahme bei Dienstleisterwechsel, Compliance-Anforderungen oder einfach aus Neugier bzw. zur Beruhigung. Aufwand typischerweise sechs bis acht Stunden, Richtwert also 720 € bis 960 € netto. Komplexere Umgebungen (mehrere Instanzen, Always On, Linked-Server-Konstrukte) können darüber liegen — das wird vorher geklärt, nicht nachher abgerechnet.
Jährlicher Check — für Unternehmen, die einmal gesehen haben, was so ein Befund leistet, und die Bestandsaufnahme nicht zur Eintagsfliege machen wollen. Da der erste Check bereits dokumentiert vorliegt, reduziert sich der Aufwand im Folgejahr auf rund vier Stunden — Richtwert 480 € netto jährlich. Sie bekommen dieselbe Befundstruktur wie beim Erstcheck, plus einen Soll-Ist-Vergleich: Was wurde umgesetzt, was nicht, was ist neu dazugekommen?
Stundensatz: 120 € netto. Fahrtkosten innerhalb von Ostholstein, Lübeck, Kiel und Hamburg sind inklusive, weiter weg nach Absprache.
Was nicht drin ist
Der Schnellcheck ist ein Schnellcheck. Er ersetzt kein vollständiges Security-Audit nach ISO 27001, keine Lasttest-Analyse, keinen formalen Disaster-Recovery-Test. Er macht sichtbar, wo die groben Baustellen liegen — nicht mehr und nicht weniger.
Die Reparatur der gefundenen Baustellen ist nicht Teil des Checks. Das hat zwei Gründe: Erstens soll der Befund unabhängig bleiben. Zweitens entscheiden Sie, was angefasst wird — manches gehört zum Hersteller-Support Ihres ERP-Systems, manches fällt in die Verantwortung Ihrer internen IT, manches würden Sie lieber von einem anderen Dienstleister machen lassen. Wenn Sie mich mit der Umsetzung beauftragen wollen, machen wir daraus ein eigenes, sauber kalkuliertes Projekt.
So läuft es ab
Erstgespräch, kostenlos — 20 bis 30 Minuten am Telefon oder per Videocall. Ich erfahre, was Sie im Haus haben; Sie erfahren, ob der Check für Ihre Situation passt. Keine Verpflichtung.
Zugangsvorbereitung — Sie geben mir Lesezugriff auf die SQL-Server-Instanzen (Windows-Authentifizierung, lesende Rolle reicht für 95 Prozent der Prüfungen) und sagen mir, welche Datenbanken produktiv sind.
Durchführung — remote, via AnyDesk oder VPN. Alle Prüfungen laufen ausschließlich lesend. Es wird nichts verändert, nichts installiert, was dauerhaft bleibt. Optional stelle ich die Tools vorher in einer eigenen Utility-Datenbank bereit, die nach Abschluss wieder entfernt wird — wenn Sie das bevorzugen.
Befund — innerhalb von einer Woche nach Durchführung als PDF. Plus 30 Minuten Nachbesprechung.
Ablage — auf Wunsch archiviere ich den Befund für Sie, als Baseline für den nächsten Jahres-Check.
Warum ich
Ich bin Sönke Schäfer, der Datenschäfer. Seit über 25 Jahren SQL Server, Access und VBA im norddeutschen Mittelstand — als Entwickler, als IT-Leiter mit 300 Usern, als externer Berater. Kein Systemhaus mit Vertrieb, keine Zertifikats-Theaterkette — sondern ein Ansprechpartner, der den Befund selbst erstellt und selbst mit Ihnen bespricht.
Und zur Ehrlichkeit gehört: Das PAGE_VERIFY = NONE-Thema auf einer Diamant-Datenbank habe ich vor ein paar Wochen selbst in einem Kundensystem gefunden. Sechs produktive Buchhaltungs-Datenbanken, jahrelang ohne Seitenprüfsumme. Kein akuter Schaden, aber ein stiller Risikoposten. Genau der Typ Befund, den ein Schnellcheck ans Licht bringt — und den ohne diesen Anlass vermutlich niemand gefunden hätte.
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Ein kurzer Anruf oder ein Termin reichen, um zu klären, ob der SQL-Server-Schnellcheck für Ihre Situation sinnvoll ist. Ich verkaufe nichts, was nicht passt.
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Datenschäfer 🐑 — Struktur vor Automatisierung. Ordnung vor Optimierung.

